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Ein echter Schutzengel – Hilfe in allen Lebenslagen

Der BRK-Hausnotruf im Landkreis Kelheim.

Kelheim. Der Hausnotruf des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) im Landkreis Kelheim gewährleistet Sicherheit und Entlastung – sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für deren Angehörige. Dabei spielt es keine Rolle, ob dem/der Kund*in nach einem Sturz wieder aufgeholfen werden muss oder ob es sich um ein größeres medizinisches Problem handelt. 

Auch Angehörige, Nachbarn und Vertrauenspersonen können in Fällen unterhalb der Schwelle eines Notfalls informiert und gebeten werden, nach der Person zu sehen. Sollten Bezugspersonen nicht erreichbar sein, schickt das BRK bei nicht-medizinischen Notfällen den eigenen Hausnotruf-Einsatzdienst oder im Notfall den Rettungsdienst über die jeweilige Integrierte Leitstelle.

„Über den Knopf am Handgelenk oder an der Halskette werden Sie sofort mit der Hausnotrufzentrale verbunden, die Sie kennt, weiß wo Sie sind, über etwaige Vorerkrankungen und Medikationen informiert ist und passgenaue Hilfe schickt“, erklärt Christoph Kühnl, Kreisgeschäftsführer im BRK-Kreisverband Kelheim.

Dabei ist der Hausnotruf keine Leistung, die nur von Menschen hohen Alters oder mit Pflegegrad in Anspruch genommen werden kann. Aktuelle Zahlen des Bayerischen Roten Kreuzes zeigen: Jeder zweite Hausnotruf-Kunde hat gar keinen Pflegegrad – und nimmt dennoch die im Ernstfall lebensrettende Sicherheit des Hausnotrufes in Anspruch, beispielsweise weil man alleinstehend ist und im Notfall schnelle und individuelle Hilfe beanspruchen möchte. Ganz nach der Devise: Vorsorge ist besser als Nachsorge.

„Oft wird der Hausnotruf erst nach einem einschneidenden Erlebnis angeschafft. Lassen Sie es nicht darauf ankommen, der Hausnotruf ist ein echter Schutzengel und gibt nicht nur Kundinnen und Kunden Sicherheit, sondern auch den Angehörigen“, so Kühnl.

Über den Hausnotruf:

In den sechs Hausnotruf-Zentralen in Bayern gehen die Hausnotrufe ein und werden dann je nach Szenario bearbeitet: von der Information eines Angehörigen oder der Nutzung des hinterlegten Schlüssels, um zur Person in die Wohnung zu gelangen, bis zum Alarmieren des Rettungsdienstes in Notfällen. Der Hausnotruf hilft genau in dem Maß, in dem es nötig ist, sei es durch das kurze Aufhelfen nach einem Sturz oder durch die medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst.  Bei Vorliegen eines Pflegegrads ist eine Bezuschussung durch die Pflegekasse möglich.

Mehr Informationen: www.hausnotruf.bayern

 

[Foto: Eberl/BRK]