Fördermitglieder

Neben all dem persönlichen Engagement der vielen Helfer ist es dem Bayerischen Roten Kreuz Kelheim nur möglich die vielfältigen Anforderungen zu erfüllen, wenn ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung leisten unsere Fördermitglieder mit ihren Beiträgen. Sie werden zwar nicht aktiv tätig, unterstützen aber mit Ihrem Beitrag ganz erheblich die Arbeit des Roten Kreuzes im Landkreis.

Als Nebeneffekt der Fördermitgliedschaft sind Sie und Ihre Familie (Ehegatte und Kinder, für die Anspruch auf Kindergeld besteht) bei einem medizinischen Notfall im Ausland über die Barmenia-Krankenversicherung weltweit rückholversichert.

 
 
Vorteile bei einem Mitgliedsbeitrag ab 36 EUR

Seit Mai 1999 bieten wir allen, die uns mit mindestens 36,- EUR Jahresbeitrag fördern ein Bündel an zusätzlichen Leistungen. Diese Mitglieder, deren Ehepartner und Kinder - für die Anspruch auf Kindergeld besteht - erhalten einmal jährlich pro Mitgliedschaft neben der kostenlosen Auslands- und Inlandsrückholung folgende Leistungen:

 
 
5,00 € Preisnachlass auf einen Erste Hilfe Kurs

 

oder
  
KFZ Verbandskasten: Auf Wunsch unentgeltliche Überprüfung und ggf. inhaltliche Ergänzung in unserer Geschäftsstelle
 

 
Wenn Sie uns mit einer regelmäßigen Spende helfen wollen, die zudem noch steuerlich abgesetzt werden kann, wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner: Frau Gudrun Sederer Telefon: 0 9441 / 5028 - 15
 

 

Wie hoch Ihr Beitrag ist können Sie selbst bestimmen.

Natürlich ist die Mitgliedschaft jederzeit kündbar.

 

 

Das BRK als Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband

Grundinformation zur Verwendung der Mitgliedsbeiträge

Als Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband steht für das BRK die Hilfe für in Not geratene Menschen absolut im Vordergrund. Das BRK in Kelheim wird dabei von über 14.000 Fördermitgliedern durch einen jährlichen Mitgliedsbeitrag unterstützt. Das ist beeindruckend: Da nicht Einzelpersonen sondern die gesamte Familie Mitglied ist bedeutet das, dass fast ein Drittel der Landkreisbewohner die Arbeit des BRK auch finanziell unterstützen.

Wofür verwendet das Rote Kreuz im Landkreis Kelheim seine Mitgliedsbeiträge?

Unser Engagement entwickelte sich aus der Geschichte des Roten Kreuzes, das zunächst bei Kriegen und Katastrophen Hilfe anbot. Insbesondere unsere vier Katastrophenschutz-Einheiten kommen in den letzten Jahren regelmäßig zum Einsatz und das Aufgabengebiet findet auch zunehmend Interesse bei Ehrenamtlichen. Ein Einsatzgebiet, dass trotz staatlicher Bezuschussung überwiegend vom BRK-Kreisverband selbst finanziert wird. Wir investieren hier jährlich ca. 100.000 € allein in die laufenden Kosten – die Ausgaben variieren je nach Notwendigkeit zwischen wenigen tausend und mehreren hunderttausend Euro im Jahr.

Die Hilfe für Unfall- und Notfallopfer ist ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld, das sich aus dem Rettungsdienst entwickelte: Vor allem auf dem Land ist die Bevölkerung oft durch den Zeitfaktor benachteiligt. Deshalb unterhält das BRK Kelheim über den Landkreis verteilt acht Einheiten (Schelleinsatzgruppen und Helfer vor Ort), die die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagen mit geeigneten medizinischen Maßnahmen wie der Frühdefibrillation verkürzen und so Menschenleben retten bzw. die Heilungschancen massiv erhöhen. Dazu gehört auch unser Engagement im Notarztbereich, in der Erste-Hilfe und bei MONA, einer Einheit zur Betreuung der Angehörigen von Notfallopfern und von in Extremeinsätzen emotionell besonders belasteten Helfern. Für keine diese Gruppen erhält das BRK nennenswerte Zuschüsse, auch nicht für die zehn kreisverbandseigenen Rettungsfahrzeuge, die unentgeltlich Tag und Nacht im Landkreis unterwegs sind. Auch im Notarztwesen fliest außer den Zuschüssen für die Fahrzeuge kein Geld über den Kreisverband.

In der Sozialarbeit engagieren wir uns je nach Bedarf: für Sozialschwache, Kranke und Hilfsbedürftige ebenso wie für Senioren und Kinder. Dies geschieht zum einen durch Dienstleistungsangebote wie Kindergärten, Ambulante Pflege, Hausnotruf, Betreuter Fahrdienst und Essen auf Rädern, die sich weitgehend selbst finanzieren. Ebenso aber gibt es viele vom BRK selbst finanzierte Hilfsangebote. Das sind zum einen die vielen Gruppen für Pflegende Angehörige, Krebskranke, Herzkranke und Behinderte. Zum anderen beschäftigen wir auf eigene Kosten Fachpersonal zur Beratung von Seniorinnen und Hilfesuchenden, zur Betreuung der Kindergärten, aber auch zur Förderung des Ehrenamts. Da es auch in diesen Bereichen kaum Zuschüsse gibt, setzt das BRK auch hier jährlich ca. 150.000 € aus den Fördermitgliedsbeiträgen ein. Dazu kommen Investitions- und laufende Betriebskosten, Ausbildung etc..
 

 

 

 

Artikelaktionen